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Rückbewirkung von rechtsfolgen

Rückwirkung - Wikipedi

Rückbewirkung von Rechtsfolgen. Die Rechtsfolgen einer Norm sollen für einen bestimmten Zeitraum eintreten, der vor der Verkündung liegt (zeitlicher Anwendungsbereich). Grundsatz und Ausnahmen bestimmt der 2. Senat aber wie der 1. Senat bei der echten Rückwirkung BVerfG, a. a. O.) und unterliegen weniger strengen Beschränkungen als die Rückbewirkung von Rechtsfolgen (vgl. BVerfGE 92, 277 [344]). Für das Einkommensteuerrecht kommen je nach Art der betroffenen Einkünfte und der Wege, auf denen sie erzielt worden sind, namentlich Art. 12 Abs. 1, 14 Abs. 1 und 2 sowie Art. 2 Abs. 1 GG als betroffene Rechte in Betracht (vgl. BVerfGE 72, 200 [242 f, 253 f.]) Senat) und Rückbewirkung von Rechtsfolgen und tatbestandliche Rückanknüpfung (2. Senat). Senat). Wir sollten uns diesen terminologischen Unterschied merken

Rückwirkung - Rückbewirkung von Rechtsfolgen - ladisch

Die Rechtsfolgen von EuGH-Entscheidungen 3 den Erlass ab. Auf die Äußerung des Mandanten, er werde in seiner nächsten Voranmeldung die entsprechenden Umsätze mit. Echte Rückwirkung: Eine Rechtsnorm entfaltet echte Rückwirkung, wenn ihre Rechtsfolge mit belastender Wirkung schon vor dem Zeitpunkt ihrer Verkündung für bereits abgeschlossene Tatbestände gelten soll (Rückbewirkung von Rechtsfolgen) Rz. 80. Eine echte Rückwirkung (Rückbewirkung von Rechtsfolgen) liegt vor, wenn eine Rechtsnorm nachträglich in einen abgeschlossenen Sachverhalt ändernd eingreift Dies würde eine unzulässige Rückbewirkung von Rechtsfolgen im Sinne des Entzuges eines bereits entstandenen und unentziehbar gewordenen Aufhebungsanspruchs bedeuten. Ein solcher Verfassungsverstoß lässt sich verfassungskonform zwanglos dadurch vermeiden, dass § 41 Abs 2 SGB X ausschließlich in den Grenzen seines zeitlichen Geltungsbereichs, der am 1

Echte und unechte Rückwirkung klartext-jura

  1. behandeln wäre. Eine solche Rückbewirkung von Rechtsfolgen ist im vorlie-genden Fall jedoch nicht gegeben. Bei Beendigung der ehelichen Lebensge-.
  2. Rückbewirkung von Rechtsfolgen Die Rechtsfolgen einer Norm sollen für einen bestimmten Zeitraum eintreten, der vor der Verkündung liegt ( zeitlicher Anwendungsbereich ). Grundsatz und Ausnahmen bestimmt der 2
  3. Rückbewirkung von Rechtsfolgen Die Rechtsfolgen einer Norm sollen für einen bestimmten Zeitraum eintreten, der vor der Verkündigung liegt ( zeitlicher Anwendungsbereich ). Grundsatz und Ausnahmen bestimmt der 2
  4. ologie 2. Senat BVerfG) grds. unzulässig Gesetz greift nachträglich ändernd in abgewickelte, vollständig in der Vergangenheit liegende, Tatbestände Unechte (retrospektive) Rückwirkung (Ter
  5. Die echte Rückwirkung ist dann gegeben, wenn durch ein Gesetz rückwirkend bestimmte Rechtsfolgen eintreten sollen, obwohl der betreffende Sachverhalt bereits abgeschlossen ist

Problem - Rückwirkung von Gesetzen - Exkurs - Jura Onlin

  1. terscheidet zwischen echter Rückwirkung (Rückerstreckung von Rechtsfolgen auf einen in der Vergangenheit abgeschlossenen Sachverhalt) und unechter Rückanknüpfung (tatbestand- liche Rückanknüpfung an noch nicht abgeschlossene Sachverhalte)
  2. Bei der öffentlichen Bekanntmachung der Satzung, der sonstigen ortsrechtlichen Bestimmung und des Flächennutzungsplans ist auf die Rechtsfolgen nach Satz 1 hinzuweisen. § 2 BekanntmVO - Verfahren vor der Bekanntmachun

Dezember 2020 gemeinsam den Erlass, die Aufhebung oder Änderung eines - konkret zu bezeichnenden - Steuerbescheids zwecks nachträglicher Berücksichtigung an eine Ehe anknüpfender, bislang aber noch nicht berücksichtigter Rechtsfolgen beantragt haben. Mit der Regelung soll es dem betroffenen Personenkreis innerhalb einer gesetzlich bestimmten Frist ermöglicht werden, die Anpassung von. rektur bereits eingetretener steuerrechtlicher Rechtsfolgen berechtigt. Dies schließt es nach herrschender Meinung bei bilanzierenden Steuerpflichtgen sowie der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG und der Ermittlung von Über Echte Rückwirkung liegt vor, wenn an einen abgeschlossenen, in der Vergangenheit liegenden Tatbestand neue Rechtsfolgen geknüpft werden. Das Bundesverfassungsgericht spricht im Zusammenhang mit der echten Rückwirkung von der Rückbewirkung von Rechtsfolgen Gefragt wird danach, ob diese Rechtsfolgen für einen bestimmten, vor dem Zeitpunkt der Verkündung der Norm liegenden Zeitraum eintreten sollen (Rückbewirkung von Rechtsfolgen). Grundsatz: Zulässigkeit (- Ungeachtet dessen gilt aber, dass die Rückbewirkung von Rechtsfolgen, die echte Rückwirkung, im Übrigen nur unter engen Voraussetzungen, etwa aus zwingenden.

Verfassungsrecht Basics: Das Rückwirkungsverbo

April 1996 geschlossenen Schiffbauvertrag ist auch nach den - strengeren - Maßstäben einer Rückbewirkung von Rechtsfolgen zulässig. 45 2.a) Zwingende Gründe des gemeinen Wohls rechtfertigen hier eine Durchbrechung des rechtsstaatlichen Rückwirkungsverbots Allein die echte Rückwirkung (Rückbewirkung von Rechtsfolgen) betreffe den zeitlichen Anwendungsbereich einer Norm, das heißt die zeitliche Zuordnung der normativ angeordneten Rechtsfolgen im Hinblick auf den Zeitpunkt der Ver- kündung der Norm. Gefra.

ᐅ Rückwirkung: Definition, Begriff und Erklärung im JuraForum

der grundsätzlich unzulässigen Rückbewirkung von Rechtsfolgen (echte Rückwirkung) und der grundsätzlich zulässigen tatbestandlichen Rückanknüpfung (unechte Rückwirkung). Die Abgrenzung richtet sich danach, ob im Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Norm der maßgebliche Sachverhalt bereits abgeschlossen war (dann echte Rückwirkung) oder nicht (dann unechte Rückwirkung) Dies ist insbesondere der Fall, wenn ihre Rechtsfolge mit belastender Wirkung schon vor dem Zeitpunkt ihrer Verkündung für bereits abgeschlossene Tatbestände gelten soll (Rückbewirkung von Rechtsfolgen) Rückbewirkung von Rechtsfolgen liegen nicht vor Eine grundsätzliche unzulässige echte Rückwirkung, bei der die gesetzlichen Rechtsfolgen schon vor dem Zeitpunkt der Verkündung für bereits abgeschlossene Tatbestände eintreten sollen (Rückbewirkung von Rechtsfolgen), liegt nicht vor

Unechte R. ist nur die Änderung künftiger Rechtsfolgen von in der Vergangenheit liegenden Tatbeständen (z.B. Rentenänderung für die Zukunft); sie ist zwar grds. zulässig, jedoch ergeben sich aus dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes für den Gesetzgeber Grenzen Im Steuerrecht liegt eine Rückbewirkung von Rechtsfolgen zum Beispiel in solchen Fällen vor, in denen ein nachträglich erhöhter Steuersatz auf einen bereits beendeten Veranlagungszeitraum (VZ) Anwendung findet Senat differenziert zwischen Rückbewirkung von Rechtsfolgen und tatbestandlicher Rückanknüpfung. Thematisiert wird das Ganze im Rahmen der Verhältnismäßigkeit bei Grundrechtseingriffen. Thematisiert wird das Ganze im Rahmen der Verhältnismäßigkeit bei Grundrechtseingriffen

Das verfassungsrechtliche Verbot einer Rückbewirkung von Rechtsfolgen (echte Rückwirkung) steht der Anwendung der ab dem 6. September 2013 geltenden Fassung des § 81 Abs. 4 Satz 2 AufenthG auf Altfälle entgegen Staatsorganisationsrecht - Fall 4 1Fallbesprechungen zum Julia Faber, Akad. Rätin Lehrstuhl Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger . A. Überblick: Grundsatz der. Das Rechtsstaatsprinzip, hier in Verbindung mit dem Freiheitsgrundrecht, steht einer Rückbewirkung von Rechtsfolgen jedoch nur entgegen, soweit diese sich zum Nachteil eines betroffenen Grundrechtsträgers auswirkt. Die nachträgliche Anordnung der Sicherungsverwahrung gem

Es findet mit anderen Worten eine Rückwirkung von Rechtsfolgen statt.Die Rückwirkung solcher Rechtsfolgen wird durch das objektive Recht vorgegeben. Daneben sind in der Praxis auch immer wieder Fälle anzutreffen, in denen keine gesetzliche Grundlage existiert und die Beteiligten aber trotzdem eine Rückwirkung stipulieren, beispielsweise durch einen rückwirkenden Vertragsschluss oder durch. Es wird zwischen der echten Rückwirkung (Rückbewirkung von Rechtsfolgen) und der unech- ten Rückwirkung (tatbestandlichen Rückanknüpfung) unterschieden. Ein Fall der echte

(Auch: Rückbewirkung von Rechtsfolgen) Eingriff der gesetzlichen Regelung in abgeschlossene Sachverhalte Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht sowie Völkerrecht Folie 24. RECHTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT II. Mate. Das BVerfG hält die Rückbewirkung von Rechtsfolgen daher grundsätzlich für unzulässig, ohne dass es - anders als bei der unechten Rückwirkung bzw. tatbestandlichen Rückanknüpfung - einer Betätigung des Steuerpflichtigen im Vertrauen auf die alte Rechtslage bedürfte (vgl. BVerfG-Urteil vom 27.06.1991 - 2 BvR 1493/89, BVerfGE 84, 239; BVerfG-Beschlüsse vom 03.12.1997 - 2 BvR 882/97, BVerfGE 97, 67 und vom 14.05.1986 - 2 BvL 2/83, BVerfGE 72, 200) zusammenfassung des öffentliches recht-teils (bei prof. dr. fetzer) der vorlesung recht (vwl) anhand von vorlesungsnotizen; hws 2016/17 ersetzt in keine (Rückbewirkung von Rechtsfolgen): Wenn Norm nachträglich ändernd in abgewickelte, der Vergangenheit angehörende Tatbestände eingreift > Nach diesen Maßstäben erforderlich für Abgrenzung zwischen echter und unechter Rückwirkung: Vergleich v. Während sich eine Rückbewirkung von Rechtsfolgen vor allem an den Grundsätzen des Vertrauensschutzes und der Rechtssicherheit messen lassen muß, treten diese Grundsätze bei der tatbestandlichen Rückanknüpfung hinter den Maßstab der Grundrechte zurück

Rückwirkung von Gesetzen - Prüfungsschema - Jura Onlin

Rückwirkung von Gesetzen - Rechtslexiko

- Die Anwendung des § 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG n.F. auf die vor 2006 liegenden Streitzeiträume beinhaltet keine verfassungswidrige Rückbewirkung von Rechtsfolgen. Tatbestand Strittig ist, ob der Kläger für die Veranlagungszeiträume 2002 und 2003, in denen er im Wesentlichen Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erzielte, zur Einkommensteuer zu veranlagen ist Rückbewirkung von Rechtsfolgen Nachteilige Regelung nicht abge-schlossenen Tatbestands; d.h. Rechtsfolge ist noch nicht einge-treten, nur tatbestandliche Rück-anknüpfung Grundsätzlich zulässig, aber Verhältnismäßigkeit (insbes. im Hinblick auf sch. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deut-schen Nationalbibliografie. Rückbewirkung der Rechtsfolgen vorliegt, wenn die Norm, die Rechtsfolgen für einen Veranlagungszeitraum ändert, nach Ablauf des Veranlagungszeitraums verkündet wird

Leitsatz. Zur Unterscheidung zwischen sog. echter Rückwirkung (Rückbewirkung von Rechtsfolgen) und unechter Rückwirkung (tatbestandliche. waren und hieran neue Rechtsfolgen geknüpft (BVerfGE 72, 200, 241: Rückbewirkung von Rechtsfolgen); bei der - grundsätzlich zulässigen (jedenfalls wenn Interesse der Allgemeinheit das Vertrauen des Einzelnen auf Fortbestand der Regelung überwiegt, dann aber häufi ob die Änderung für einen frühestens mit der Verkündung der Norm (Katalog) beginnenden Zeitraum eintritt, oder schon für einen vor dem Zeitpunkt der Verkündung der Norm liegenden Zeitraum (Rückbewirkung von Rechtsfolgen, echte Rückwirkung) Wer sich kritisch mit den ökolo­gi­schen und ökono­mi­schen Auswir­kungen der Energiewende-Politik befasst und den Inter­essen des ökoin­dus­tri. (Rückbewirkung von Rechtsfolgen) • Fallkonstellation: Gesetz greift nachträglich ändernd in abgewickelte, der Vergangheit angehörende Tat-bestände ein • ausnahmsweise zulässig, wenn Bürger mit Neuregelung rechnen musste, unklare Regelung durch.

Rückbewirkung von Rechtsfolgen, d. h. um einen Eingriff in abgewickelte, der Vergangenheit angehörende Tatbestände? Handelt es sich um eine unechte Rückwirkung bzw. tatbestandliche Rückanknüpfung , d. h. um einen Eingriff in gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Tatbestände BUNDESFINANZHOF Ausgliederung von Pensionsverpflichtungen 1. Werden bei einer Ausgliederung zur Neugründung nur Einzel­wirtschaftsgüter (kein Betrieb, Teilbetrieb. echte Rückwirkung Definition echte Rückwirkun Die durch das Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 vorgenommene Absenkung der Beteiligungsquote bei der Besteuerung privater Veräußerungen von Kapitalanteilen ist. Eine verfassungsrechtlich unzulässige Rückwirkung (Rückbewirkung von Rechtsfolgen) ist hierbei nicht zu beklagen. Denn dem Gesetzgeber ist es unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes.

Eine Rückbewirkung von Rechtsfolgen ist nur gegeben, wenn ein neues Gesetz in Sachverhalte eingreift, die vor der Gesetzesverkündung abgeschlossen waren und die die Voraussetzungen eines bisher geltenden Tatbestands erfüllten (BVerfG-Beschluss vom 23 Im Sachbereich des Steuerrechts liegt eine echte Rückwirkung (Rückbewirkung von Rechtsfolgen) daher nur vor, wenn der Gesetzgeber eine bereits entstandene Steuerschuld nachträglich abändert

Wie dem kundigen Rechsstudierenden bekannt sein sollte, wird zwischen echter und unechter Rückwirkung bzw. zwischen Rückbewirkung von Rechtsfolgen und tatbestandlicher Rückanknüpfung unterschieden. So gibt es durchaus Fälle, in denen die Rückwirkung erlaubt sein kann. Diese Fälle stellen jedoch eher die Ausnahme dar Inzidente Gesetzesprüfung im Vereinigten Königreich: Eine rechtsvergleichende Studie unter Berücksichtigung der Europäisierung des britischen Rechts von Prof. Dr.

Rückwirkungsverbot: echte und unechte Rückwirkung Juraexamen

Sie ist der Auffassung, das Normenkontrollgericht habe zumindest im Ergebnis die Rückwirkung zutreffend als zulässig erachtet. Infolge des von ihr am 30 retroactivity (echte Rückwirkung or Rückbewirkung von Rechtsfolgen 2); restrospectivity is called pseudo retroactivity ( unechte Rückwirkung , tatbestandliche Rückanknüpfung 3 ) Die Berechnung der unentgeltlichen Wertabgabe für die private Nutzung eines dem Unternehmen zugeordneten Gebäudes verstößt weder gegen Unionsrecht noch gegen das. vorliegt, wenn ein Gesetz Rechtsfolgen für wirtschaftliche Dispositionen verschärft, die vor der Gesetzesverkündung als abgeschlossen zu werten sind. Neben dem inhaltlichen Kriterium der abschließenden Vertrauensbetä-tigung durch eine wirtschaftlich.

2015-08-12 Der Streit um die Steuerschuldnerschaft bei Bauträgern beschäftigt die Praxis bereit seit mehreren Jahren. Zur Regelung der Altfälle, in denen. I. Der Rechtsstreit betrifft die Zahlung höherer Arbeitslosenhilfe (Alhi) für die Zeit ab 1. Juli 1996 BVerfG, Beschl. v. 17.12.2013 - 1 BvL 5/08 Wißmann _____. gesetzlichen Rechtsfolgen schon vor dem Zeitpunkt der Verkündung für bereits abgeschlossene Tatbestände eintreten sollen (Rückbewirkung von Rechtsfolgen), liegt nicht vor

  1. liegt vor, wenn an einen abgeschlossenen Tatbestand durch eine Rechtsnorm rückwirkend Rechtsfolgen geknüpft werden. Man unterscheidet: (1) Echte R. liegt vor, wenn.
  2. Die Gewinne aus der Veräußerung von im Privatvermögen gehaltenen Anteilen an einer Kapitalgesellschaft unterlagen nach der bis zum 31. Dezember 1998 geltenden.
  3. b) Die Voraussetzungen für eine echte Rückwirkung, bei der die Rechtsfolge einer Rechtsnorm mit belastender Wirkung schon vor dem Zeitpunkt ihrer Verkündung für bereits abgeschlossene Tatbestände gelten soll (Rückbewirkung von Rechtsfolgen), liegen nicht vor
  4. Dieser Rückwirkungstatbestand ist gegeben, wenn - im Gegensatz zur Rückbewirkung von Rechtsfolgen (sog echte Rückwirkung) - die Rechtsfolgen eines Gesetzes erst nach Verkündung der Norm eintreten, ihr Tatbestand aber Sachverhalte erfasst, die bereits vor der Verkündung ins Werk gesetzt wurden (BVerfG vom 14.5.1986 - 2 BvL 2/83 - BStBl II 1986, 628; BVerfG vom 5.2.2002 - 2 BvR 305/93, 2.
  5. Rückbewirkung von Rechtsfolgen dar. Ein solcher Fall ist gegeben, wenn der Gesetzgeber nachträglich in einen abgeschlossenen Sachverhalt ändernd eingreift oder Rechtsfolgen für einen vor der Verkündung liegenden Zeitpunkt eintreten sollen (vgl. nur B.

Extract. Änderungen des Erbrechts betreffen häufig nicht nur die Rechte des Erblassers, sondern auch die Nachlassbeteiligung der Erb- und Pflichtteilsprätendenten Die allein zur Rechtfertigung der Gebührennachforderung in Betracht kommende Änderungssatzung ist wegen ihrer unzulässigen Rückbewirkung von Rechtsfolgen (Rückwirkung) nichtig und damit unwirksam Vorliegend handelt es sich jedoch um einen Fall der tatbestandlichen Rückanknüpfung und nicht um einen Fall der Rückbewirkung von Rechtsfolgen, weil die Herausgabepflicht nach § 50 Abs. 2 Satz 1 BRAO n.F. lediglich daran anknüpft, dass sich beim Rechtsanwalt noch solche Dokumente befinden, die aufgrund eines Mandatsverhältnisses aufbewahrt werden. Eine tatbestandliche Rückanknüpfung.

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Eine Rückbewirkung von Rechtsfolgen entfällt nach dem Beschluß in BStBl II 1986, 628 im Rahmen der veranlagten Einkommensteuer, falls das Einkommensteuerrecht vor Ablauf des jeweiligen Veranlagungszeitraums geändert wird. Vielmehr liege, wenn di. Eine Rechtsnorm entfaltet echte Rückwirkung, wenn ihre Rechtsfolge mit belastender Wirkung schon vor dem Zeitpunkt ihrer Verkündung für bereits abgeschlossene Tatbestände gelten soll (Rückbewirkung von Rechtsfolgen). Die maßgebende Rechtsfolge steuerrechtlicher Normen ist das Entstehen der Steuerschuld. Deshalb liegt eine grundsätzlich unzulässige echte Rückwirkung nur vor, wenn das. Eine Rechtsnorm entfaltet eine - grundsätzlich unzulässige - echte Rückwirkung, wenn ihre Rechtsfolge mit belastender Wirkung schon vor dem Zeitpunkt ihrer Verkündung für bereits abgeschlossene Tatbestände gelten soll (Rückbewirkung von Rechtsfolgen). Erst mit der Verkündung, das heißt, mit der Ausgabe des ersten Stücks des Verkündungsblattes, ist eine Norm rechtlich.

Schwarz/Pahlke, AO § 4 Gesetz / 3

Erledigung in der Hauptsache (§ 91a ZPO) und materiell-rechtliche Rückwirkung der Aufrechnung (§ 389 BGB): Aufrechnungslage oder Aufrechnungserklärung. Zum Heranzoomen mit der Maus über das Bild fahren-Zum Vergrößern bitte anklicke Normen mit echter Rückwirkung, die nachträglich in einen abgeschlossenen Sachverhalt ändernd eingreifen (Rückbewirkung von Rechtsfolgen), sind grundsätzlich verfassungsrechtlich unzulässig. Dagegen sind Normen mit unechter Rückwirkung, die auf gegenwärtige, noch nich Eine solche Rückbewirkung von Rechtsfolgen ist im vorliegenden Fall jedoch nicht gegeben. Bei Beendigung der ehelichen Lebensgemeinschaft im Mai 2011 verfügte der Kläger über einen eheabhängigen Aufenthaltstitel mit einer Geltungsdauer bis Mai 2012. Im Hinblick darauf, dass die Beklagte eine nachträgliche Verkürzung dieser Geltungsdauer (§ 7 Abs. 2 Satz 2 AufenthG) nicht vorgenommen.

BSG, 31.10.2002 - B 4 RA 15/01.R - Aberkennung einer ..

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§ 47, Satz 2, 3 und 4 GO, Rechtsfolge bei Verstoß in § 47 Abs. 3. 2. Wann ist die Beschlussfähigkeits- mehrheit eines Rats gegeben? § 49 Abs. 1 GO, mehr als die Hälfte der gesetzlichen Mitglieder nach § 3 KWahlG. Bei weniger, wenn Beschlussunfähig. Ob es sich dabei bereits um den Fall einer sog. echten Rückwirkung oder nur um den Fall einer Rückbewirkung von Rechtsfolgen (sog. unechte Rückwirkung) handelt, sei dahingestellt. Auch für letztere bedarf es jedenfalls stets einer konkreten Rechtferti. Durch diese Vorschrift greift das Gesetz nicht ändernd in einen abgewickelten, der Vergangenheit angehörenden Tatbestand ein und enthält keine Rückbewirkung von Rechtsfolgen. Vor Inkrafttreten des Bundes-Bodenschutzgesetzes war zwar ein auf § 426 BGB gestützter Anspruch im Innenverhältnis zwischen Handlungsund Zustandsstörer im Sinne des Ordnungsrechts nach der Rechtsprechung des. Rückbewirkung von Rechtsfolgen, vgl. dazu jüngst Bundesverfassungsgericht, Urteil vom 3. Dezember 1997 2 BvR 882/97, Entscheidungsdienst der Zeitschrift Deutsches Steuerrecht --DStRE-- 1998, 270, m. w. N. )

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